Ruhrperlen
V. i. S. d. P. : Eberhard Wühle
Wo und wie oft trefft Ihr Euch?
Im Sommer dort, wo wir mit unseren Perlen praktisch hingehören: auf der Straße an den verschiedenen Startpunkten unserer Tagesfahrten. Regelmäßig sind die Ruhrperlen auch im historischen Leimkasten in Witten-Wengern zu finden, zum Essen, zum Trinken und zum Planen. Im Schnitt kommen 6 bis 8 Treffen im Jahr allemal zusammen, nicht zu vergessen, was zwischendurch läuft!
Aus welchem Einzugsgebiet kommen Eure Mitglieder?
Der Name sagt’s schon: Ruhrperlen! Aber weltoffen, wie es bei uns zugeht, fühlen sich auch „ausländische“ Gäste, z.B. aus BaWü, bei uns wohl.
Wer nimmt die längste Anfahrt zum Treffen auf sich?
Jeder ist mal dran, eine Fahrt zu organisieren. Einige kommen auf eigener Achse, einige mit der Perle auf dem Heckträger, andere im Anhänger oder auch im Mobilhome. Seit wann gibt es die Ruhrperlen? Wir haben vor 5 Jahren zu unserem 20-jährigen Bestehen eine illustrierte Dokumentation erstellt – darin blättern wir alle immer wieder gern. Wie viele Heinkelnde seid ihr und wie viele kommen im Schnitt zum Treffpunkt? Wenn - wie bei uns - in jedem anderen Verein im Schnitt aller Veranstaltungen fast die Hälfte der Mitglieder kämen, gäbe es das Wort Vereinsmüdigkeit nicht. Wie viele Heinkel-Fahrzeuge wir zusammen bekommen, haben wir noch nicht aufgelistet, aber Faktor 2 bis 3 ist es mindestens.
Was sind die beliebtesten Themen bei Euren Zusammenkünften
Ab und zu auch „Benzin- und Pannengespräche“. Viel wichtiger ist der Gedankenaustausch unter Freunden zu all den vielen anderen Themen, über die sich jeder gern unterhält. Und natürlich die Frage: was kommt als Nächstes? Wer macht’s und wo geht’s hin?
Habt Ihr für die jeweiligen Gewerke am Heinkel Spezialisten in Eurer Runde?
Jeder hat bei uns seine Spezialitäten und Erfahrungen, zu denen er erzählen kann und sich befragen lässt, ohne Lehrbuch und vor allem mit der praktischen eigenen Erfahrung.
Ist noch jemand von der ersten Stunde dabei?
Ja, nicht nur dabei, sondern aktiv dabei. Es sind mehrere sogar, darunter Erich B., Dieter H. und Jürgen G.; und jedes Jahr kommt mindestens 1 Ruhrperle neu dazu.
Habt Ihr auch Heinkel Exoten in eurer Truppe?
Jede Perle ist ein Exot an sich und keine ist genauso wie die andere: wir halten uns an die Originale, lieben aber auch die Individualausstattung in Farbe, in der Ausrüstung an Werkzeug, in der (Lauf)leistung, im Leerlaufverhalten und in der Steigfähigkeit.
Veranstaltet Ihr einen Schraubertag, wenn ja, wie läuft der ab?
Das haben wir immer mal wieder überlegt. Aber unsere Spezialisten stehen jederzeit mit ihrem Wissen und ihren Verbindungen bereit. Statt zu schrauben, fahren wir lieber und tauschen unsere Erfahrungen dann bei Tisch aus.
Was macht ihr für gemeinsame Ausfahrten und wer organisiert die bei Euch?
Sechs Fahrten kommen meistens zusammen. Alle perfekt vorbereitet, diszipliniert und kameradschaftlich im Ablauf, stets von einem Besenwagen mit Anhänger begleitet, mit immer wieder neuen und überraschenden Besichtigungen bei Firmen, in Museen und zu Hause. Das Ruhrgebiet hat viel zu bieten, und wir nutzen das.
Fahrt Ihr gemeinsam als Gruppe zu den Jahrestreffen oder zur Loreley?
Die Perle-Jahrestreffen in Gieboldehausen sind für uns ein Pflichttermin. Wir organisieren regelmäßig eine Beteiligung mit mehreren Teilnehmern – und erzählen anschließend, was man versäumt hat, wenn man nicht dabei war. Was war für Euch das bisher tollste Gemeinschaftserlebnis? Darüber stimmen wir nicht ab; jeder hat seine tollen Erlebnisse, macht seine Erfahrungen, und das auf jeder Fahrt. Das große Perle-Treffen in Berlin-Dalewitz 2013 war allerdings DAS Highlight schlechthin, über das wir gern auch denjenigen etwas erzählen, die nicht dabei waren.
Welches Gericht könntet Ihr in eurem Trefflokal besonders empfehlen?
Bei Udo Görlich im Leimkasten zu Witten-Wengern ist jedes Gericht und jedes Getränk zu empfehlen – man muss es nur bestellen und flugs wird es auf den Tisch gestellt.
Ausblick: Was habt Ihr vor im nächsten Jahr, in den nächsten Jahren?
Von Krankheiten verschont zu bleiben und auf der Achse immer eine gute, sichere Hand zu haben. Konkretes kommt bei uns aus der Gemeinschaft, wenn wir uns vor Weihnachten treffen und wir die Geschenke in Form von Vorschlägen für das kommende Jahr einsammeln.
Stand: Herbst 2024
